Bevor wir unseren Kunden neue Produkte anbieten, testen wir vieles zunächst erst im eigenen Haus. Dabei ergeben sich für alle Seiten Vorteile.
Sie als Kunde bekommen Technik verbaut, die für uns dann kein „Neuland“ mehr ist. Sei es bei der Montage, im Betrieb oder auch später beim Service.
Weiterhin können wir dann gezielter Aussagen zu Anwendung, Möglichkeiten und Einsparpotentialen für Ihr Objekt machen
Selbstverständlich kostet uns die „Energiewende“ Geld, aber dieses ist sehr gut angelegt, weil wir in Zukunft dadurch weniger Gas, Öl oder Strom einkaufen werden.
So konnten wir unser Wohn/Gewerbe-Objekt aus einer „Energiekostenfalle“ in ein Haus mit deutlichem „Energie-Einnahmen“ umwandeln.
Viele dieser Maßnahmen werden durch die KFW mit zinsgünstigen Darlehn gefördert, welches zurückzahlt werden muss. Aber dieses Annuitätendarlehn zahlen Sie in gleichen Raten zurück – ohne Steigerungen – ganz im Gegensatz zu den massiv steigenden Energiepreisen. Und in 10 Jahren werden Sie darüber lächeln. Es funktioniert – garantiert - Sie müssen es nur machen!
Wir wollen Ihnen Mut machen, in die Zukunft zu investieren – denn die ist sonniger, als mancher glauben mag.
So macht's der Meister
Energieversorgung im eigenen Haus
Wärmeversorgung für Warmwasser und Heizung
1990 haben wir mit einem damals aktuellen Ölkessel für ca. 250m² beheizte Fläche noch ca. 5.500 Liter Heizöl gebraucht.
Heute beheizen wir, nach Dämmmaßnahmen am Gebäude und durch die Sonne unterstützt, mit der vergleichbaren Menge Erdgas ca. 600m² Fläche und produzieren dabei zusätzlich mit unserem Dachs Strom.
Die Sonnenenergie hat einen Anteil von ca. 30-35 % an der gesamten Heiz- und Warmwasserenergie, die Wärmepumpe ca. 60-65 % der Wärmemenge, den Rest deckt ein Gasbrennwertkessel ab.
Seit Januar 2012 versorgen wir weiterhin das Haus unseres Nachbarn komplett mit Wärme über im Erdreich verlegte Leitungen (Nahwärme).
Den Dachs (das BHKW) haben wir mittlerweile (2026) stillgelegt und durch eine 2. Wärmepumpe ersetzt. Somit reduzieren wird den Ergaseinsatz nochmals deutlich.
Links im Bild die 30m² Plasmakollektoren mit Aufständerung
Rechts im Bild 20m² CPC Kollektoren Aufdachmontage
Die Hausautomation
Zur Minimierung des Energieverbrauchs und Optimierung des Eigenstromverbrauchs bietet die moderne Haustechnik deutliche Vorteile.
So schalten wir hohe Stromverbraucher, wie Wasch- und Geschirrspülmaschinen, Wäschetrockner,… automatisch ein, wenn genug eigener Strom durch die PV- oder Dachs KWK-Anlage erzeugt wird.
Ebenso wird der Dachs ausgeschaltet, wenn die PV- und Solarthermieanlage genug Sonnenenergie liefern - oder angefordert, wenn die Batterie leer ist.
Auch die Aufladung der elektrofahrzeuge erfolgt Zeit- oder/und Energieabhängig.
Dieses „erfreut nicht nur den eigenen Geldbeutel“, sondern ist bereits ein Schritt in Richtung „SmartGrid“, wenn auch (noch) nicht vom Stromversorger gesteuert. Anstelle zur Mittagszeit bei voller Sonneneinstrahlung und laufenden Dachs maximal 26 kW Leistung ins Stromnetz einzuspeisen, können wir die Leistung und Strommenge so über den Tag passend verteilen.
Leider gibt es fast keine kommerziellen Hersteller, die dieses bereits als Paket anbieten, so dass wir auf die Hausautomations-Software IP-Symcon zurückgegriffen haben, die wir in Eigenprogrammierung auf unsere Bedürfnisse angepasst haben.
Stromverbrauch und Stromversorgung
Unseren eigentlichen Stromverbrauch konnten wir im Vergleich zu 2005 um ca. 38 % senken.
Dabei waren es gerade die vielen kleinen Maßnahmen, wie die neuen Heizungspumpen, Energiesparlampen, Standbyschaltungen oder der Kühlschrank, die die große Einsparungen brachten.
Einen nicht unerheblichen Anteil besitzt die moderne EDV, der Dank GreenPC und kleinsten Remote-PC´s deutlich gesenkt werden. Hier lohnt Sich deutlich ein Austausch!
Mit den Photovoltaikanlage erzeugen wir nun ca. 50-55 % unseres eigenen Strombedarfs und speisen zusätzlich noch Strom für weitere 4-5 Durchschnittshaushalte in das öffentliche Stromnetz ein.
Den Reststrombedarf, wenn die Sonne keinen Strom liefert und der Batteriespeicher leer ist, decken wir heute durch Ökostrom der EWS ab.
Und woher beziehen Sie Ihren Strom ? Echter Ökostrom von Lichtblick, EWS, Greenpeace oder Naturstrom kostet Sie nicht mehr als beim Grundversorger und bringt uns alle etwas weiter – Sie müssen nur handeln, es fängt im kleinen an !
Das Lüftungskonzept
Nachdem wir in der Vergangenheit einige Problemfälle (Kellerwohnungen, sanierte Wohnhäuser ohne Lüftung,...) erfolgreich mit dem Inventer-Geräten lösen konnten, haben wir im Rahmen der laufenden Dämmmaßnahmen auch unser Haus nun komplett mit diesem dezentralen Lüftungssystem ausgerüstet.
Das Ergebnis ist ein wesentlich besseres Wohlfühlklima in den Wohn- und Büroräumen, ja, wir gehen fast soweit zu sagen, die Fenster bleiben von September bis April komplett geschlossen - bei deutliche besserer Raumluft als vorher!
Energie / CO2 - Bilanz 2025
Im Jahr 2025 haben wir für die Beheizung unseres Wohn- und Betriebsgebäudes, Versorgung mit Strom für Licht, PC´s und 95.000 gefahrene kM mit Elektroautos sowie 11.000 kM Diesel verbraucht:
fossile Energie:
5.300 kWh Erdgas (ca. 180gr/kWh) und 700 Ltr Diesel (ca. 2,65 kG/ltr), dadurch wurden ca. 2.800 kG CO2 freigesetzt.
An Strom wurden bei den EWS-Schönau 18.00 kWh Ökostrom zugekauft (430 kG CO2 / 23gr/kwH).
Weiterhin wurden folgende Mengen ermittelt:
33.500 kWh Strom von der Sonne
16.500 kWh Wärme von der Sonne
30.000 kWh Wärme aus der Luft mittels Wärmepumpe
Zusätzlich wird mit den vorgenannten Mengen der Nachbar mit ca. 10.000 kWh Wärme versorgt.
Weiterhin werden ca. 15.700 kWh Strom aus Solaranlagen in das öffentliche Netz eingespeist.
elektrische Fahrzeugflotte
Nach über 12 Jahren und über 750.000 kM Fahrleistung positiver Erfahrung haben wir mittlerweile fast den gesamten Fahrzeugbestand auf Elektrofahrzeuge umgestellt.
Zunächst hatten wir Nissan-eNV200 gekauft, diese haben dieselgetriebene Caddy´s mit einer jährlichen Fahrleistung von jeweils ca. 15-20.000 kM ersetzt. Mit einer realistischen Reichweite von ca. 100-120 kM mit einer Ladung kamen unsere Kundendienstmonteure ca. 98-99% aller Arbeitstage ohne Zwischenladung aus.
Mittlerweile wurde auch der erste Transporter gegen eine elektrische Variante ausgetauscht, dieser steht in Sachen Zuladung und auch Anhängelast dem Verbrennervorgänger nichts nach. Auch tägliche LAdungen sind heute nicht mehr nötig.
Zusammen mit unseren beiden Twizy´s (Renault) und E-Smart und weiteren e-Fahrzeugen decken wir über 90 % der jährlichen 115.000 Fuhrparkkilometer elektrisch ab. Der elektrische Strom kommt zu ca. 50-55% aus eigenen Sonnestrom und ca. 45-50 % EWS-Ökostrom.